Die RSO ist ein nuklearmedizinisches Therapieverfahren zur Lokalbehandlung bei schmerzhaften, chronisch entzündlichen Gelenkerkrankungen (z. B. Arthritis, Gelenkrheuma, schmerzhafte Arthrose). Sie wird seit über 20 Jahren erfolgreich zur Schmerzbehandlung angewendet.

Hämophilie ist eine Erbkrankheit, bei der einzelne Gerinnungsfaktoren nicht oder nicht ausreichend gebildet werden können und die Blutgerinnung somit nicht komplett ablaufen kann. Deshalb kommt es je nach Ausprägung der Erkrankung bei den Betroffenen zu Blutungen in Gewebe und insbesondere in Gelenke. Das passiert z.B. bei auch kleinen Unfällen und bei schweren Formen auch spontan.

Die Skelettszintigraphie ist eine nuklearmedizinische Untersuchung des Knochensystems. Mit der Skelett-szintigraphie können Veränderungen des Knochen-stoffwechsels dargestellt werden, die beispielsweise bei Gelenkverschleiß (Arthrose), Entzündungen oder bei Tumorerkrankungen auftreten können.

Die Knochenszintigraphie bei kardialer ATTR-Amyloidose ist eine nicht-invasive und sichere bildgebende Methode, die in der Diagnosestellung und Verlaufskontrolle der Erkrankung eingesetzt wird.
Die Untersuchung basiert auf der Verwendung eines radioaktiven Tracers, der sich an die Amyloidablagerungen im Gewebe bindet und anschließend von einer Gammakamera erfasst wird.

Die Schilddrüse ist das Kraftwerk unseres Körpers, der Motor des Stoffwechsels. Ihre Hormone beeinflussen unsere gesamte körperliche Entwicklung, wie beispielsweise Wachstum, Gewicht, Haut, Haare, Muskulatur und auch die seelische Verfassung hängt wesentlich von der Funktion der Schilddrüse ab.

Die Myocardszintigraphie untersucht die Durchblutung des Herzmuskels in Ruhe und unter Belastung. Hierdurch können die Auswirkungen von Verengungen der Herzkranzgefäße (Koronararterien) auf die Durchblutung des Herzmuskels beurteilt werden. Die Myocardszintigraphie ist eine nicht belastende und schonende Untersuchungsmethode (Herzkatheter kommen hierbei nicht zum Einsatz).

Funktionsstörungen der Nebenschilddrüsen, wie beispielsweise ein Nebenschilddrüsenadenom oder der primäre Hyperparathyreoidismus, führen häufig zu einem erhöhten Kalziumspiegel im Blut, was verschiedene gesundheitliche Beschwerden verursachen kann. In der Nuklearmedizin bitten wir eine diagnostische Verfahren mittels Szintigrafie mit SPECT an, um ein Nebenschilddrüsenadenom präzise zu erkennen und zu lokalisieren.

Eine Tumorszintigraphie der Schilddrüse mit 99mTc-MIBI (Proliferationsszintigrafie) dient der Risikoeinschätzung von kalten Schilddrüsenknoten.
Szintigraphisch "kalte" Knoten können in seltenen Fällen bösartig sein. In Abhängigkeit vom sonographischen Erscheinungsbild dieser Knoten ist dann eine weiterführende Abklärung erforderlich.

Im Rahmen der Parkinsondiagnostik wird eine spezielle Szintigraphie des Gehirns durchgeführt (DaTSCAN). Diese Untersuchung überprüft die Funktionsfähigkeit besonderer Nervenbindungen in einem bestimmten Hirnareal.

Die MRT ist ein Untersuchungsverfahren in der radiologischen und nuklearmedizinischen Diagnostik. Bei der MRT erzeugt man mit Magnetfeldern und Radiowellen Schichtaufnahmen des menschlichen Körpers.

Die Computertomographie ist ein spezielles, schnell und unkompliziert durchzuführendes Röntgenverfahren in der modernen medizinischen Diagnostik und Therapie. Es können überlagerungsfreie Schichtbilder angefertigt werden, die eine dreidimensionale Beurteilung von Körper- und Organstrukturen erlauben.

Die Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) ist ein Röntgenverfahren zur Bestimmung der Dichte bzw. des Kalksalzgehaltes des Knochens. Menschen mit vermindertem Kalksalzgehalt tragen ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche.

Die PRT ist eine Behandlung chronischer Schmerzzustände bei degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen, insbesondere im Bereich der Hals- und Lendenwirbelsäule.
